Antibiotika

Antibiotikaresistenzen – was muss man sich darunter vorstellen?

Antibiotikaresistenz bedeutet, die Fähigkeit von Bakterien sich an die Wirkung von Antibiotika anzupassen und dieser zu widerstehen. Dies ist ein besorgniserregendes Phänomen, weil Antibiotika eine entscheidende Rolle spielen, um bakterielle Infektionen zu bekämpfen oder zu hindern. Damit droht ein wichtiger Pfeiler der Medizin brüchig zu werden.

Und: Je häufiger Antibiotika verabreicht werden, umso wahrscheinlicher resultiert daraus eine Infektanfälligkeit. Antibiotika zerstören nicht nur potentiell krankmachende Erreger sondern richten auch erheblichen Schaden in der unverzichtbaren physiologischen Mikroflora im Darm und auf den Schleimhäuten an. Gerade die Mikroflora der Haut u. Schleimhaut ist die erste und wichtigste Barriere, die Krankheitserreger überwinden müssen, wenn sie versuchen, in den Körper einzudringen!

 

Bund startete Kampagne zum Umgang mit Antibiotika

«Nutze sie richtig, es ist wichtig» - mit diesem Slogan seiner Informationskampagne will der Bund die breite Bevölkerung stärker für das Thema zum Umgang mit Antibiotika sensibilisieren.

 

Die beiden wichtigsten Ziele der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) lauten: Die Wirksamkeit von Antibiotika für Mensch und Tier erhalten und Resistenzen vermindern. Die schweizweite Kampagne startete mit TV-Spots, Plakaten, Online-Werbung und einer Kampagnenwebsite und soll voraussichtlich während vier Jahren laufen.

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